Abseits von Mainstream und Kommerz ist es einsam. Denn für das Erkunden abgelegener Pfade und von der Masse übersehener Gassen finden Künstler keine Unterstützung. Colla Parte geht andere Wege. Jedes Mal aufs Neue. Stets als Begleiterin, nie als Führerin. Ausschliesslich: den Weg des unterstützten Künstlers.

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Über die Stiftung Colla Parte

Herausragenden Persönlichkeiten der klassischen Musik ermöglicht die Stiftung Colla Parte, in ausgewählten Projekten eigene – und eigenwillige – Wege zu beschreiten.

Wie ein Orchester colla parte die Melodie des Sängers wörtlich mitspielt, so begleitet die Stiftung die Künstler rein nach deren «Melodie», sprich nach deren Vorstellungen. Ein derart begleitetes Projekt könnte beispielsweise eine Einspielung, eine Weiterbildung, ein Auftritt oder ein pädagogisches Unterfangen sein. Entscheidend ist, dass es sich um eine Herzensangelegenheit handelt, welche sich kommerziell nicht oder schwer realisieren lässt.

Die künstlerische Freiheit ist das oberste Prinzip. Deshalb stehen bei einer Zusammenarbeit – bei der stets der Künstler federführend sein soll – künstlerische Interessen und Entscheide im Vordergrund. So entstehen sehr individuelle und einmalige Projekte, frei von Zwängen und Auflagen des Musikbetriebes und der Musikindustrie. Auf ausdrücklichen Wunsch des Künstlers kann sich die Stiftung zudem inhaltlich einbringen, sei es durch die Erstellung eines Grundkonzeptes oder als Vermittlerin von Kontakten zu zusätzlichen Ideengebern.

Entscheidend dabei sind allein die künstlerische Relevanz sowie die bereits anerkannte Meisterschaft und die gelebte Leidenschaft der Unterstützten. Wirtschaftliche Erwägungen sind unerheblich. Doch auch hierbei gilt: Der Künstler soll einen eigenen Weg suchen, finden und gehen. Die Vertreter der Stiftung Colla Parte schätzen und pflegen den persönlichen Kontakt mit den begleiteten Künstlern nicht nur, aber vor allem, während eines laufenden Projektes.

Den Abschluss eines jeden Projektes bilden Rückschau und Auswertung. Zwar werden externe Parameter wie Rezensionen und Besucherzahlen mit berücksichtigt, doch primär geht es dabei um die persönlichen Eindrücke und Erfahrungen des Künstlers.

Die Stiftung Colla Parte ist als rein operative Stiftung konzipiert. Da sie ihr Budget ausschliesslich in ihre eigenen Projekte und Aktivitäten investiert, nimmt sie keine Fördergesuche entgegen.

Stiftungsrat

Christine Cerletti

Stiftungsratpräsidentin

«Meine finanziell privilegierte Situation nutze ich für Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft. Weil ich Kultur allgemein als unverzichtbaren Teil des Menschseins erachte sowie aufgrund meines ausserordentlich starken Bezugs zur Musik, habe ich die Stiftung Colla Parte ins Leben gerufen. Sie soll in der Musik Eigenständiges und Einzigartiges ermöglichen.»

Hans-Georg Hofmann

Stiftungsrat

«Vielversprechende kulturelle Konzepte und Projekte können allzu oft nicht umgesetzt werden. Die Ursache: finanzielle Beschränkung aufgrund von öffentlichen Einsparungen, rein ökonomischem Kalkül oder fehlendem Mut. Darum bin ich so gerne Teil der Stiftung Colla Parte, die das Künstlerische als oberstes Prinzip hat.»

Jörg Honegger

Stiftungsrat

„Einen tatkräftigen Beitrag zur aktiven Gestaltung des kulturellen und besonders musikalischen Lebens leisten zu können, begeistert mich stets aufs Neue. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Stiftungswesen bin ich in der Lage, auch für die Realisierung komplexer Projekte und deren Einordnung in den rechtlich zulässigen Rahmen einen wesentlichen Beitrag zu leisten. Die mit dieser Arbeit verbundene Bereicherung meiner anwaltlichen Tätigkeit schätze ich sehr“.

Unterstützte Projekte

Jonas Kaufmann, eine Bilderreise

Bildband über den grossen Tenor

Das Handwerk erlernen

Dirigierkurs bei Jorma Panula

Stiftung Colla Parte

c/o Jörg Honegger
Rittergasse 19A
4051 Basel
info@collaparte.ch

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